Die Ähnlichkeitsregel in der Homöopathie

 Startseite Ein wichtiger Grundsatz der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip. Als eigentliches Geburtsjahr der Homöopathie gilt das Jahr 1796. Damals formulierte Hahnemann dieses Prinzip, nachdem er über mehrere Tage Chinarinde einnahm, um deren magenstärkende Wirkung zu überprüfen. Bei seinem Selbstversuch wurde es ihm zunächst kalt, dann war er matt und schläfrig, sein Herzschlag beschleunigte sich und eine Ängstlichkeit mit Zittern überfiel ihn. Er bekam Fieber mit klopfenden Kopfschmerzen, rote Wangen und Durst. Kurzum er bekam genau die Symptome, die er von einer früheren Malariaerkrankung, von der er geheilt wurde, bereits kannte. So wurde das Ähnlichkeitsprinzip geboren. Aus der Tatsache, dass die Einnahme von Chinarinde bei ihm als Gesundem wieder Malariasymptome erzeugt, schloss er auf die Heilwirkung von Chinarinde bei Malariakranken.