Verschiedene Behandlungsansätze in der craniosacralen Therapie |
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In der craniosacralen Therapie gibt es drei unterschiedliche Behandlungsansätze. Jeder gute Therapeut sollte alle drei Ansätze beherrschen und je nach Bedürfnis oder Lebenssituation des Patienten die Form wählen, die ihm im Moment am geeignetsten erscheint. Der biomechanisch-struturelle Ansatz orientiert sich am von W.G. Sutherland begründeten Zahnradmodell, welches besagt, dass wenn ein Teil des Schädels sich bewegt, die anderen Teile automatisch mitbewegt werden. Die Dysfunktionen an Kopf, Rumpf und Extremitäten werden auf der Knochen- und Membranebene erspürt und durch bestimmte Techniken korrigiert. Beim strukturell-funktionellen Behandlungsansatz geht der Therapeut hauptsächlich mit den freien Bewegungen und Rhythmen. Es findet kein Austesten von Einschränkungen mehr statt. Diese nicht-invasive Behandlung ist eher ein Lauschen nach der freien Bewegungsrichtung. Somit wird erreicht, dass der Körper seine Selbstheilungskräfte aktiviert und sich selbst ausgleicht. Der biodynamische Ansatz arbeitet neben dem craniosacralen Rhythmus mit noch langsameren Rhythmen, die von erfahrenen Therapeuten erspürt werden können. |