Definition des Schlaganfalls

 Startseite Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Mangeldurchblutung bestimmter Gehirnareale, in der Medizin auch Ischämie genannt. Diese Mangeldurchblutung resultiert entweder aus der plötzlichen Verstopfung eines Blutgefäßes oder sie entsteht, wenn ein Gefäß reißt und es damit zu einer starken Blutung in bestimmten Hirnbereichen kommt. Als Folge hiervon erhalten die Nervenzellen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe und stellen somit ihre Funktion ein. Sogenannte transitorisch ischämischen Attacken (TIA) sind kurzzeitige neurologische Ausfälle und die Gehirnfunktionen sind innerhalb 24 Stunden wieder vollkommen hergestellt. Wer eine TIA erleidet, ist dreizehnmal mehr gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden.