Die Herstellung (Potenzierung) homöopathischer Mittel

 Startseite Um aus den Grundsubstanzen die ihnen innewohnende "Kraft" freizusetzen, hat Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, die Potenzierung entwickelt. Pflanzliche, tierische oder mineralische Rohstoffe werden zuerst in eine flüssige (Urtinktur) oder in eine pulverisierte Form (Verreibung) gebracht. Anschließend werden diese mit einer Trägersubstanz (Alkohol oder Milchzucker) vermischt. Grundsubstanz und Trägerstoff werden in ein bestimmtes Mischungsverhältnis gebracht, z.B. 1:10 bei D-Potenzen, 1:100 bei C-Potenzen und 1:50 000 bei LM- oder Q-Potenzen. Die Wirkung einer solch potenzierten Arznei ist nicht die Tatsache der Verdünnung, sondern der Verschüttelung (Potenzierung). Diese wird erreicht durch 10 Schüttelschläge auf eine feste Unterlage.