Impfung - Erste Versuche von Edward Jenner |
| Startseite |
Ende des 18. Jahrhunderts testete der englische Landarzt Dr. Edward Jenner ein Verfahren, von dem er glaubte, dass es gegen die damals gefürchtete Pockenerkrankung schützt. Zu diesem Zweck entnahm er einer Kuhmagd Eiter aus einem Melkerknoten ihrer Hand und ritzte diesen in die Haut verschiedener Versuchspersonen. So impfte er auch seinen Sohn, zu diesem Zeitpunkt 10 Monate alt, ein weiteres 5-jähriges Kind sowie eine Frau im 8. Schwangerschaftsmonat. Bei diesen 3 Personen traten die ersten Schadensfälle dieses Impfverfahrens auf. Jenners Sohn blieb geistig unterentwickelt und starb im Alter von 21 Jahren. Der 5-jährige Junge starb bereits kurz nach der Impfung und die schwangere Frau erlitt eine Totgeburt. Trotz dieser "Fehlschläge" entwickelte sich das Impfverfahren weiter und wurde verbreitet. |